Schweizer Mixed-Doubles-Duo verpasst die Playoffs in Cortina

Schade! Obwohl sich Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller im Turnierverlauf mehrfach stark zurückkämpften, verpassten sie im Mixed-Doubles-Turnier der Olympischen Spiele in Cortina den Einzug in die Halbfinals.

Nach dem überzeugenden Sieg gegen das britische Duo Mouat/Dodds am Sonntagmittag hielten die Schweizer ihre Playoff-Chancen weiterhin in den eigenen Händen. Um den Sprung in die K.o.-Phase zu schaffen, wären jedoch zwei weitere Siege gegen Norwegen und Kanada nötig gewesen. Am Sonntagabend konnten sie gegen die Skandinavier nicht ganz an die starke Leistung vom Mittag anknüpfen. Dabei hatte Briar Schwaller-Hürlimann den entscheidenden Runback für drei Punkte und den möglichen Sieg vor Augen. Am Ende fehlten jedoch nur wenige Zentimeter. Der daraus resultierende norwegische Steal besiegelte das vorzeitige Aus. Noch am selben Abend standen mit Grossbritannien, Italien, Schweden und den USA die Playoff-Teams fest.

Die Enttäuschung war entsprechend gross. Dennoch wollten die Schweizer am Montagmorgen im letzten Round-Robin-Spiel nochmals alles in die Waagschale werfen, insbesondere auf der olympischen Bühne. Die Partie gegen Kanada gestaltete sich ausgeglichen, doch die Nordamerikaner agierten insgesamt eine Spur konstanter. Auf ein kanadisches Dreierhaus im Powerplay im siebten End fanden die Schweizer keine Antwort mehr. Nach der 4:8-Niederlage blieb auch im letzten Spiel das erhoffte Happy End aus. Die Schweiz beendet das olympische Mixed-Doubles-Turnier mit vier Siegen und fünf Niederlagen auf dem 7. Rang.

«Wir haben viele gute Spiele gezeigt. Insgesamt war es aber eine durchzogene Woche, in der wir leider nicht immer unsere beste Leistung abrufen konnten», bilanziert Briar Schwaller-Hürlimann. Mit feuchten Augen ergänzt sie: «Ich bin einfach stolz, dass wir das gemeinsam erleben durften.»

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