Special Curling

Special Curling offre la possibilité de pratiquer le curling aux personnes en situation de handicap mental, disposant de capacités d’apprentissage limitées, atteintes d’une altération ou d’un retard du développement, ou encore de troubles du comportement. Il n’est pas nécessaire d’être membre d’une association de sport handicap ni d’appartenir à une institution, à une école en pédagogie spécialisée ou à toute autre organisation spéciale. Le curling est ouvert à tous. Depuis 2015, un groupe de curleurs s’entraîne toutes les semaines au centre de curling de Saint-Gall. Cette initiative entend encourager la création de groupes d’entraînement supplémentaires à l’échelle nationale. Les quatre clubs de curling suisses de Brigue, Wallisellen, Wetzikon et Saint-Gall accueillent d’ores et déjà des joueurs en situation de handicap. L’objectif est de jouer au curling à plusieurs, de prendre du plaisir au sport, d’entretenir des rapports de camaraderie, de rencontrer d’autres curleurs et de s’amuser en groupe. 

Special Curling

       Kurt Hartmeier-Stamm

        Mail / 079 424 30 02

 

 

Nouvelles à propos du sport handicap

Curling en chaise roulante

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Beim Rollstuhlcurling spielen ausschliesslich Leute, die im Rollstuhl sitzen. In vierer (traditionell), oder zweier Teams (Mixed Doubles), wobei in jedem Team beide Geschlechter vertreten sein müssen, wird mit wenigen Ausnahmen nach den gleichen Regeln gespielt wie bei den Fussgängern. Der Stein wird nicht aus dem Hack, sondern entweder zwischen dem Hack und dem äussersten Rand des Hauses an der Frontseite des Spielfeldes oder zwischen dem äussersten Rand des Hauses und der Hogline mit einem Abgabestick gespielt. Dazu muss der Rollstuhl stillstehen und die Räder müssen direkten Kontakt zur Eisoberfläche haben. Um den Rückstoss bei der Steinabgabe aufzufangen, darf der Rollstuhl während der Abgabe von einem Teammitglied festgehalten werden. Aus nachvollziehbaren Gründen ist beim Rollstuhlcurling wischen nicht erlaubt. Es wird über maximal 8 Ends gespielt exklusiv einem allfälligen Zusatzend.

 

Curling en chaise roulante

Roland Basler

Mail / 079 407 03 52

Die Geschichte des Rollstuhl-Curling

Seit 1998 bietet SWISSCURLING zusammen mit Rollstuhlsport Schweiz ein Curling Trainingsprogramm in verschiedenen Curlinghallen an. Nach Schweizer Meisterschaften und internationalen Wettkämpfen, fand 2002 in Sursee in der Nähe von Luzern die erste inoffizielle Weltmeisterschaft statt. Diese schnellen Fortschritte, nicht nur in der Schweiz, sondern auch in vielen anderen Ländern in Europa, Nordamerika und Asien, haben gezeigt, dass Curling auch für Para- und Tetraplegiker eine attraktive Sportart ist. Nachdem das Internationale Paralympische Komitee 2004 das Rollstuhlcurling offiziell in die paralympischen Sportarten mit aufgenommen hat und sein Debüt 2006 mit einem Sieg der Kanadier in Turin feierte, wurde in vielen Curling Clubs rund um die Erde eifrig für die nächsten Winter-Paralympics 2010 in Vancouver trainiert. Mittlerweile gibt es mehr als 25 Nationen, in denen Rollstuhlcurling betrieben wird. International werden jährlich Weltmeisterschaften ausgetragen, ausser in den Jahren, in welchen die Paralympischen Spiele stattfinden. Eigentlich hätten im Januar 2021 in Finnland die ersten offenen Weltmeisterschaften in der Disziplin Mixed Doubles stattfinden sollen, dies im Hinblick auf eine Aufnahme ins paralympische Programm 2026 in Turin. Leider fiel dieser Event der Pandemie zum Opfer. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Das Spiel zwei gegen zwei erfreut sich auch bei den Rollstuhlsportlerinnen grosser Beliebtheit.
 

Deaf Curling

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Deaf Curling ist  einzig in der Kommunikation zwischen den Spielern anders.  Anstelle von Zurufen bezüglich Länge und Wischarbeit benötigen die gehörlosen Curlerspieler*innen immer Blickkontakt, um die Kommandos in Gebärdensprache und eigens entwickelten Handzeichen  vom Skip zu erhalten und umzusetzen. Die Schweizer Deaf Curler*innen haben – gerade im Hinblick auf die vergangenen Deaflympics 2019 und die bevorstehenden Weltmeisterschaften intensiv an der Kommunikation gearbeitet und viele Gebärden fürs Curling „erfunden“.  Diese werden bereits in den Schnupperkursen angewendet, damit sie von Anfang an verinnerlicht werden. Um als gehörloser Curler*in zu gelten, muss ein gewisser Grad (55 dB) an Schwerhörigkeit oder totale Gehörlosigkeit attestiert sein.

Entwicklung Deaf Curling

Die Abteilung Deaf Curling von Swiss Deaf Sport SDS (früher Schweizerischer Gehörlosen Sportverband) wurde 2007 ins Leben gerufen. Dies, nachdem Curling vom International Committee of Sports for the Deaf, ICSD, als offizielle Sportart an Deaflympics und Weltmeisterschaften zugelassen wurde. Das Deaf-Curling wurde anfänglich nur von Männern, seit Ende 2018 erfreulicherweise auch von Frauen bestritten. International etabliert sich der Curlingsport immer stärker – waren es 2007 bei Frauen und Männer nur 7 Länder und 44 Curler*innen – so sind es 2019 13 Länder und 95 Curler*innen. Die Schweiz gehört zu einem der wenigen Ländern, welche während langer Zeit über nur ein Männerteam verfügten. Die Abteilung hofft, ab 2022 mit einem Frauen- und Herrenteam an internationalen Wettkämpfen antreten zu können.

Wo wird gespielt und trainiert?

Die Gehörlosen-Curling-Gemeinschaft organsiert vom SDS monatlich ein gemeinsames Training – Frauen und Männer gemischt. Das Frauenteam profitiert bei diesen gemeinsamen Trainingstagen von den Erfahrungen des Männerteams, welches international bereits tolle Erfolge erzielt hat. Neben dem monatlichen Treffen sind alle Mitglied in einem Curlingclub und trainieren dort zusammen mit Hörenden. Aktuell sind unsere Curler*innen Mitglieder bei Brig, Langenthal, Baden, Sihlsee, Wallisellen, Wetzikon, Schaffhausen, Weinfelden und Uzwil aktiv. Von Vorteil für Kommunikation und soziale Integration ist es, wenn mehrere Gehörlose, Schwerhörige in einem Club zusammen sind. An Turnieren treten sie als Deaf-Teams auf.
Sollten sich weitere Curler*innen mit einer Hörbehinderung in Clubs befinden -wir sind froh um diese Informationen.

Wettkämpfe

Da es in der Schweiz wenige gehörlose Curlingspieler gibt, beteiligen sie sich an den ausgeschriebenen Turnieren und messen sich mit Hörenden. Einzig an internationalen Wettkämpfen sind Menschen mit Hörbehinderung unter sich. Die Schweizer Männer hatten zu Beginn beachtliche Erfolge zu verzeichnen:

2007: 4. Rang Deaflympics Salt Lake City
2009: 2. Rang Gehörlosen WM Winnipeg, CAN
2013: 3. Rang Gehörlosen WM Bern

2015: 4. Rang Deaflympics Khanty-Mansiysk, RUS
2017: 6. Rang Gehörlosen WM Sotschi, RUS
2018: 4. Rang Europameisterschaft Schaffhausen
2019: 11. Rang Deaflympics Madesimo, ITA

Gerade an den Deaflympics in Italien (2019) wurde klar aufgezeigt, dass sich die anderen Nationen deutlich verbessert haben und den Schweizern in Bezug auf Technik, Kommunikation, Fitness und Taktik weit voraus sind. Diese Erkenntnis motiviert die kleine Gehörlosenszene im Curling jedoch und alle sind bereit, für die nächsten internationalen Wettkämpfe noch mehr zu leisten. Verglichen mit der Spieleranzahl im Ausland ist in der Schweiz der Leistungsdruck tief – darauf hat die Swiss Deaf Sport Abteilung reagiert und diesen nun künstlichen erzeugt. Mittels einem strengen Punktesystem müssen sich die Athleten auf diversen Ebenen beweisen: Technik, Taktik, Fitness und Spielresultate.


Deaf Curling

Marianne Flotron

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