Zehn neue Zeitmilitär-Sportler im Hinblick auf Peking 2022 selektioniert

Die Verantwortlichen des Kompetenzzentrums Sport der Armee in Magglingen haben für die Förderung im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking zehn Zeitmilitär-Spitzensportler selektioniert. Darunter befindet sich auch Alpin-Team-Olympiasieger und Slalom-Silbermedaillengewinner Ramon Zenhäusern.

Die drei Athletinnen und sieben Athleten (alles Sportsoldaten) sind ab 1. August von der Armee als Zeitmilitär-Spitzensportler für vier Jahre zu 100% angestellt, erhalten einen Monatslohn (50%) und sind militärversichert. Sie können zudem pro Jahr bis zu 30 WK-Tage für das Training auf den Anlagen des Bundesamtes für Sport BASPO in Magglingen, im Nationalen Jugendsportzentrum in Tenero CST oder in Andermatt nutzen.

Botschafter der Armee

18 Athletinnen und Athleten hatten in einem Selektionsgespräch mit Vertretern der Armee, Swiss Olympic und des eigenen Sportverbandes ihre Ziele für Peking 2022 darlegen müssen. Die nun Ausgewählten sind alles potentielle Medaillenkandidaten. «Sie sollen mit ihren Leistungen auch als Botschafter für die Armee und deren Spitzensportförderung auftreten», sagte dazu Oberstleutnant i Gst Hannes Wiedmer, der neue Kommandant des Kompetenzzentrums.

Die Spitzensportförderung der Armee hat seit 2004 drei Fördergefässe: die Spitzensport-RS, die Spitzensport-WK (für die Sportsoldaten) und 18 Zeitmilitär-Stellen (10 Winter/8 Sommer). Sportsoldaten können pro Jahr neben den 30 anrechenbaren 100 freiwillige Diensttage für Training und Wettkämpfe leisten, die mit Erwerbsersatz und Sold entschädigt werden.

Die Zeitmilitär-Spitzensportlerinnen und -sportler für Peking 2022: Jasmine Flury (Davos-Monstein/Ski alpin), Ramon Zenhäusern (Visp/Ski alpin), Julie Zogg (Mels/Snowboard alpin), Jonas Bösiger (Oberarth/Snowboard Slopestyle), Lena Häcki (Engelberg/Biathlon), Benjamin Weger (Realp/Biathlon), Jovan Hediger (Bex/Langlauf), Marc Bischofberger (Marbach SG/Skicross), Peter De Cruz (Petit Lancy/Curling), Livio Wenger (Schenkon/Eisschnelllauf).

 

Interview mit Peter de Cruz (französisch)