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Vorschau Schweizer Cup Männer: Favoritenrolle bei Genf – doch die Konkurrenz schläft nicht

Die Olympiabronzemedaillengewinner des CC Genf rund um Skip Peter de Cruz weisen den besten Start in die Saison 2018-19 vor. Am Stichtag Ende Oktober haben sie die meisten Punkte der Schweizer Teams gesammelt und sich das Startrecht an den Europameisterschaften ergattert. Dort scheitern sie knapp (um 1.26cm im Steinspiel) an der Halbfinalqualifikation. «Wir müssen aber auch anerkennen, dass die Leistung über die ganze Woche der Männer zu wenig gut war mit nur 5 Siegen aus 9 Spielen», schätzt Chef Leistungssport Andreas Schwaller die Woche der Genfer ein. Und dieses kleine «Tief» scheint noch nicht ganz vorbei zu sein. Letztes Wochenende spielten die Genfer ihr erstes Turnier seit der EM mit dem Grand Slam of Curling und beendeten das Turnier ohne Sieg und mit einer Niederlage gegen die nationalen Konkurrenten Bern Zähringer. Dennoch führen sie die Gruppe A als klare Favoriten an.

Zu ihren Gruppengegnern gehört das Trio St. Gallen (Andrin Schnider), Bern (Marc Pfister) und Adelboden (Simon Gempeler).
Die St. Galler konnten sich auf der World Curling Tour bisher zwei Mal für die Playoffs qualifizieren und beendeten den GP Bern Inter auf Rang 4 und den Challenger in Dumfries (Schottland) letztes Wochenende auf Rang 5.
Das neu formierte Team Bern mit dem Schweizermeisterskip 2018 hat bisher vier Events auf der World Curling Tour gespielt und sich ebenfalls zwei Mal qualifiziert – Rang 5 am GP Bern Inter und am Champéry Masters. Zudem konnten sie die IWC Trophy in Schaffhausen gewinnen.
Pfisters ehemalige Teamkollegen Simon Gempeler und Enrico Pfister spielen weiterhin unter dem CC Adelboden und konnten sich letztes Wochenende in Dumfries zum ersten Mal für die Playoffs qualifizieren. Mit dem dritten Rang befinden sie sich punktemässig in der Jahreswertung praktisch gleichauf mit Pfister und Schnider.
Aarau mit Skip Michael Müller konnte diese Saison auch bereits zwei Qualifikationen aufweisen – am GP Bern Inter ein fünfter Rang und am Challenger in Lettland ein vierter Platz sind ihre besten Ergebnisse dieser Saison.
Abgerundet wird die 7er-Gruppe von Laufen-BCG (Timo Daniel) und Morges (Raphaël Moix).

Die zweite Gruppe wird angeführt von drei jungen Teams – Bern Zähringer (Yannick Schwaller), Zug (Jan Hess) und Luzern (Lucien Lottenbach). Diese drei Teams sind sich schon zu Juniorenzeiten ständig begegnet und eine Chance auf Revanchen bietet sich dieses Wochenende.
Die Berner haben sich in dieser Saison den zweiten Rang im Schweizer Ranking hinter Team de Cruz gefestigt. Im Rennen um die Europameisterschaft sind sie nur knapp gescheitert. Neben dem Turniersieg in Oakville (Kanada) im September, weisen sie vier weitere Playoff-qualifikationen auf der WCT auf. Nach drei Niederlagen in Folge gegen Genf konnten sie am Grand Slam letztes Wochenende in Neufundland (Kanada) das Olympiateam zum ersten Mal bezwingen. Im Tie-Break scheiterten sie aber am kanadischen Team Gushue und verpassten ihren ersten Slam-Viertelfinal. Ende September haben sie sich zudem das Startrecht für die Universiade im März in Krasnoyarsk (Russland) gesichert – mit Siegen unter anderem gegen Team Zug.

Die Zuger sind ebenfalls gut in die Saison gestartet und die Nummer drei im Schweizer Team-Ranking. In Baden konnten sie sich für das Viertelfinale qualifizieren, in Oakville scheiterten sie erst im Halbfinal an den Bernern. Seither läuft es nicht mehr ganz so rund. An den letzten fünf gespielten Turnieren auf der Tour verfehlten sie die Qualifikation jeweils – teils knapp. Die Zuger reisen direkt aus China vom Qinghai Elite International an, wo sie ebenfalls in der Round Robin hängen blieben.
Von einem Erfolg kommen die Luzerner in das Turnier. Mit der Qualifikation für den Final in Dumfries setzen sie ein Statement, dass sie bereit für den Schweizer Cup sind.
Zu den Jungen in der Gruppe gehört auch der aktuelle Junioren-Schweizermeister aus Glarus (Marco Hösli). Die Glarner spielen sowohl Elite- als auch Junioren-Turniere und konnten sich beim GP Bern Inter den dritten Rang sichern. Beim Junioren EJCT in Thun scheitern sie erst im Final und erreichen Platz zwei und am bestbesetzten Juniorenturnier der Welt in Ottawa scheitern sie erst im Halbfinale.
Die Gruppe wird ergänzt durch die Teams Lausanne Olympique (Kim-Lloyd Sciboz) und Uzwil selection (Rolf Bruggmann).

In einer einfachen Round Robin spielen die beiden Gruppen die beiden Gruppensieger für den Final und die Gruppenzweiten für das Spiel um Platz drei aus. Die Spiele beginnen am Freitag in der Curlinghalle Biel und der Eintritt ist gratis.

Für den Sieger winken neben einem Preisgeld von 5’000 CHF und der fixen Qualifikation für die Schweizermeisterschaft die Möglichkeit die Schweiz am dritten Teil des Curling World Cup in Jönköping (Schweden) zu vertreten.

SPIELPLAN Männer

ÜBERTRAGUNG

SWISSCURLING überträgt in Zusammenarbeit mit PeakCurl.com die Spiele von Rink 3 und 4 live auf Youtube unter dem Link: https://www.youtube.com/c/SWISSCURLINGASSOCIATION/live. Der Übertragungsplan kann ebenfalls unter diesem Link gefunden werden.

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Foto: © Sportsnet / Anil Mungal und © WCF / Jeffrey Au