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Schweizer Favoritensiege am 1. EJCT in St. Gallen

Am Wochenende machte die Europäische-Junioren-Champion-Tour EJCT erstmals Station in St. Gallen. Je 12 Juniorinnen und Junioren Teams spielten in Gruppen- und Finalspielen um den Sieg.

 

Im Final der Juniorinnen kam es zu einem Schweizerischen Duell und gleichzeitig zu einem Aufeinandertreffen von zwei Favoriten. Die amtierenden Schweizermeisterinnen aus Luzern (Skip Witschonke) spielten gegen das einheimische Team St. Gallen-Biel (Müller). St. Gallen-Biel gewann den Halbfinal gegen die starken Schottinnen (Davie) in einem spannenden Spiel erst mit dem letzten Stein. Das Finalspiel war während den ersten drei Ends ausgeglichen, im vierten End erspielte sich Luzern mit einem Viererhaus die Vorentscheidung. Die St. Gallerinnen konnten diesen Rückstand nicht mehr aufholen und verloren schliesslich mit 3:7. Die Luzernerinnen haben das Turnier mit einer durchgehend sehr konstanten Leistung verdient gewonnen. Das Spiel um Platz 3 gewann Schottland gegen Schweizerinnen aus Baden (Schwaller) klar.

Die Siegerinnen: Luzern HBL (v.l.n.r.: OK Brigitte Brunner, Elena Mathis, Marina Loertscher, Selina Witschonke, Anna Gut)

 

Bei den Junioren kam es ebenfalls zu einem Final der Favoriten: Schweiz (Hösli) als Vizeweltmeister spielte gegen Schottland (Craik), ebenfalls schon Medaillengewinner an der Junioren-WM. Das Team Hösli aus Glarus gelang mit präzisen Steinen einen guten Start und sie führten nach der Hälfte des Spiels bereits mit 5:0. Danach spielten sie defensiv weiterhin stark und sicherten sich mit dem Schlussresultat von 7:1 souverän den Turniersieg. „Die Konstanz während dem Turnier zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt der Coach Rolf Hösli. Im kleinen Final schlug Schweiz (Iseli) Deutschland (Totzek) hoch mit 9:2 und belegt somit den 3. Schlussrang.

 


Gewinner bei den Junioren: CC Glarus Belvédère AM (v.l.n.r.: Jannis Spiess, Justin Hausherr, Philipp Hösli, Marco Hösli und Brigitte Brunner, OK)
 

Die Teilnehmer erfreuten sich einer ausgezeichneten Organisation und zahlreiche Teams kündigten bereits ihre Teilnahme im Folgejahr an.

 

Schlussrangliste Juniorinnen

  1. Schweiz Witschonke

Selina Witschonke (Skip), Elena Mathis, Marina Lörtscher, Anna Gut, Mirjam Ott (Coach)

  1. Schweiz Müller

Sarah Müller (Skip), Malin Da Ros, Marion Wüest, Eveline Matti, Meico Oehninger (Coach)

  1. Schottland Davie

Lisa Davie (Skip), Kirsty Barr, Anna Skuse, Emma Barr, Andrew Barr (Coach)

  1. Schweiz Schwaller

Xenia Schwaller (Skip), Anina Loritz, Nadja Hophan, Alexia Hengsperger, Clauda Zbinden (Coach)

 

Schlussrangliste Junioren

  1. Schweiz Hösli

Marco Hösli (Skip), Philipp Hösli, Justin Hausherr, Jannis Spiess, Rolf Hösli (Coach)

  1. Schottland Craik

James Craik (Skip), Mark Watt, Blair Haswell, Niall Ryder, Iain Watt (Coach)

  1. Schweiz Iseli

Jan Iseli (Skip), Max Winz, Nathan Weber, Ilian Meyer, Rolf Iseli (Coach)

  1. Deutschland Totzek

Sixten Totzek (Skip), Joshua Sutor, Jan-Luca Haag, Magnus Sutor, Wolfgang Burba (Coach)

 

Teufen, 18.9.19

Beat Brunner