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Schweizer Cup Nachwuchs 2020: Solothurn-Biel und Biel-St. Gallen holen sich den Turniersieg!

Die zweite Austragung des Swiss Cup JuniorInnen ging vergangenes Wochenende in St. Gallen über die Bühne. Bei den Juniorinnen konnte das Heimteam Biel-St.Gallen um Skip Sarah Müller, Malin Da Ros, Marion Wüest, Eveline Matti und Coach Meico Oehninger ihren Titel von 2019 verteidigen. Und auch bei den Junioren sind die letztjährigen Gewinner erneut zuoberst auf dem Podest: Es gewinnt Solothurn-Biel mit Skip Jan Iseli, Maximilian Winz, Nathan Weber, Ilian Meier und Coach Rolf Iseli. Sie dürfen somit Ende 2020 an den TCA Goldline Youth Championships in Toronto teilnehmen.


Die Sieger von 2019 und 2020 strahlen um die Wette.

Jeweils 12 Junioren und Juniorinnen-Teams nahmen am zweiten Schweizer Cup Nachwuchs teil. Die Junioren in den zeitgerechten Gruppen Facebook, Twitter und Whatsapp – die Juniorinnen in den Gruppen Instagram, Snapchat und Tiktok. Nach den drei Spielen in der Gruppenphase wurde eine Gesamtrangliste erstellt und die ersten 8 Teams nach Punkten und bei Punktegleichheit nach LSD qualifizierten sich für das Viertelfinale.

Diese brachten die folgenden Gewinner hervor: Biel-St. Gallen (Müller) mit 10-6 gegen Basel 1 (Heinimann), Interlaken-Bern (Rieder) mit einem ungefährdeten 9-2 Erfolg über Neuchâtel-Bienne (Marxer), Biel-Solothurn (Mollet) mit einem knappen 5-4 Sieg gegen Baden-Limmattal (Schwaller) und St. Gallen-Wetzikon (Einspieler) dank einem 10-2 über Bern (Oberson). Die beiden Halbinfalbegegnungen wurden beide mit dem letzten Stein erst entschieden. Biel-St. Gallen führte gegen Interlaken-Bern früh mit 6-1. Nach sieben Ends lagen das Team von Fabienne Rieder jedoch nur noch 2 Steine zurück mit dem letzten Stein. Doch sie konnten nur einen Stein schreiben und verpassten den Ausgleich. Im zweiten Halbfinale zwischen Biel-Solothurn und St. Gallen-Wetzikon musste gar das Zusatzend entscheiden. Dieses konnte Fabienne Mollet mit dem letzten Stein für sich entscheiden. Danach schien die Luft etwas draussen zu sein – im Finalspiel gegen Biel-St.Gallen (Müller) kassierten sie gleich sieben Steine in zwei Ends und mussten eine 3-11 Niederlage einstecken. Im Bronzespiel entschied ein gestohlenes Dreierhaus im fünften End zugunsten von Interlaken-Bern die Begegnung, welche mit 7-4 endete.

Bei den Junioren besiegten im Viertelfinale die Schweizermeister 2019 aus Bern (Wagenseil) das Zuger Team (Hürlimann) mit einem seltenen 7er-Haus im vierten End, Vize-Meister Lausanne Olympique (Klossner) setzte sich mit 8-1 gegen Wallisellen (Freitag) durch, das Heimteam St. Gallen (Bannwart) schlug die Basler (Traub) 7-5 und Solothurn-Biel (Iseli) bezwang Glarus (Hösli) im Zusatzend 6-5. Die beiden Halbfinalbegegnungen verliefen ausgeglichen. Solothurn-Biel konnte den Vorteil des letzten Steines im achten End bei Unentschieden nutzen und sich für den Final qualifizieren. Bern hingegen konnte im letzten End gegen Lausanne Olympique nur einen Stein schreiben, welcher nicht für den Ausgleich reichte. Im Final zwischen Solothurn-Biel und Lausanne Olympique entschieden dann die Ends 4 und 5 – das Team um Jan Iseli konnte ein Dreierhaus schreiben und gleich einen Steal nachlegen. Das Team um Jan Klossner konnte nochmals verkürzen auf 5-6, doch Iseli, Winz, Weber und Meier liessen sich den Titel nicht mehr nehmen. Das Bronzespiel endete mit 7-3 für die favorisierten Berner.

Top 4 Juniorinnen:

  1. Biel-St. Gallen (Sarah Müller, Malin Da Ros, Marion Wüest, Eveline Matti und Coach Meico Oehninger)
  2. Biel-Solothurn (Fabienne Mollet, Julia Andres, Steffi Habegger, Gina Mombelli, Jennifer Aegerter, Céline Meier und Coach Dominic Andres)
  3. Interlaken-Bern (Fabienne Rieder, Selina Gafner, Tina Zürcher, Selina Rychiger, Nadine Rieder, Coach Tanja Santschi und Coach Mara Grassi)
  4. St. Gallen-Wetzikon (Isabel Einspieler, Alissa Rudolf, Lynn Haupt, Jana Hoffmann, Coach Marcel Wettstein und Coach Markus Einspieler)

Top 4 Junioren:

  1. Solothurn-Biel (Jan Iseli, Maximilian Winz, Nathan Weber, Ilian Meier und Coach Rolf Iseli)
  2. Lausanne Olympique 1 (Anthony Petoud, Pablo Lachat, Jan Klossner, Theo Kurz, Coach Patrik Loertscher und Coach Kevin Froidevaux)
  3. Bern (Yves Stocker, Yves Wagenseil, Felix Eberhard, Marcel Gertsch und Skip Rodger Schmidt)
  4. St. Gallen update Fitness (Jannis Bannwart, Fabio Da Ros, Timon Biehle, Giusep Curdin Tokala Berther und Coach Gion T. Berther)