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Curling World Cup: Tirinzoni gewinnt Silber am Grand Final

Silber an der EM, Cupsieg, Schweizermeistertitel, Weltmeistertitel, Sieg am Champions Cup und nun auch noch ein zweiter Rang am Grand Final des Curling World Cups in Peking – die Aarauerinnen um Silvana Tirinzoni, Alina Pätz, Esther Neuenschwander und Melanie Barbezat schliessen eine erfolgreiche erste gemeinsame Saison ab. Die Schweizerinnen setzen sich in der Gruppe mit Schweden (Hasselborg), Korea (Kim) und Russland (Sidorova) bereits nach vier von sechs Spielen durch. Das Finale gegen Jennifer Jones aus Kanada ist von einigen Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Im letzten End einen Stein zurück können die Schweizerinnen den Shootout nicht erzwingen und müssen mit Silber vorlieb nehmen.

Bei den Herren starten die Berner um Skip Yannick Schwaller mit einem Sieg über die Weltnummer 1 Kevin Koe (Kanada) in das Turnier. Mit einem weiteren Sieg gegen Ulsrud (Norwegen) und dem zweiten Sieg gegen Koe halten sie sich die Möglichkeit für eine Finalqualifikation bis in die letzte Runde offen. Neben zwei Niederlagen gegen Paterson (Schottland) verlieren sie jedoch auch die letzte Partie gegen Team Ulsrud und beenden das Turnier mit einer 3-3 Bilanz. Die Norweger beenden ihre Karriere in dieser Konstellation nach diesem Turnier nach zwölf erfolgreichen Jahren auf der Tour. Die «Pants» werden wir in der Curlingwelt vermissen.

Im Mixed Doubles starten gleich zwei Teams für die Schweiz – die Mixed Doubles Weltmeister von 2017 Perret / Rios und die Weltmeister 2018 Jäggi / Michel. Beiden Teams läuft es nicht optimal. Sie beenden das Turnier mit je 7 Punkten auf dem dritten Gruppenrang. Während die Glarner Perret / Rios ein Auf und Ab durch die ganze Woche zeigten, steigerten sich die Berner nach schwachem Start zum Schluss des Turniers.

Während der Winter damit für die meisten Teams definitiv vorbei ist, geht die World Curling Tour Saison fast durchgehend weiter. Am 23. -26. Mai spielen die Frauen den Arctic Cup in Dudinka, Russland. Für die Schweiz wird Langenthal (Binia Feltscher) am Start sein.

Fotos: © WCF / Céline Stucki