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Herren-WM: Die Enttäuschung von Skip Jan Hauser
5.4.2012 Gewonnen und doch enttäuscht, das etwa war die Gemütslage von Skip Jan Hauser nach dem letzten Spiel gegen Frankreich. „Es war wie verhext, wir fühlten uns von Beginn weg gut, die Stimmung im Team und auch mit den Coaches war optimal, doch die kleinen Details gingen einfach nicht auf. Oft fehlten Millimeter zum Erfolg, und das zehrt mit der Zeit an den Nerven“, so Hauser. Auch er sah den zweiten Tag mit den wegweisenden Niederlagen gegen Tschechien und China als entscheidend für das enttäuschende Abschneiden. „Vor allem gegen Tschechien spielten wir schwach“, so Hauser. An die kommende WM und die Möglichkeit, dort mit einer besseren Leistung den Weg und die Qualifikation für Sotschi frei zu curlen, denkt Hauser momentan noch nicht. „Das ist heute gleich nach dem letzten Spiel zu weit weg.“ Enttäuscht wirkte auch Alternate Benoît Schwarz, der eine ungewohnte Alternate-Rolle spielte und zu fünf Einsätzen kam. „Der ständige Wechsel von der Tribüne aufs Eis war nicht leicht“, doch ich bin froh, dass wir wenigstens mit einem Sieg abschliessen konnten“, sagte der Genfer. Das Schlusswort gebührt Skip Jan Hauser. „Wie uns das Basler Publikum bis ins letzte Spiel unterstützte, war grossartig. Ihm gebührt der Dank des gesamten Teams.“
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